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Baumgutachten


Baumschäden sind Sachschäden


In besonderen Fällen müssen Informationen über einen Baum gewonnen werden, die sich nicht mit dem Aufwand einer normalen Baumkontrolle gewinnen lassen.

Dieser einfache Zusammenhang hat die Gesellschaft noch nicht vollständig erreicht.

Dies hat zur Folge, dass viele berechtigte Schadenersatzansprüche [Siehe Kasten unten] nicht oder nur unvollständig reguliert werden.

Bei der Auswahl der Hilfsmittel sind wir auf kein Prüf-Verfahren festgelegt. Vielmehr bestimmt die jeweilige Situation das geeignete Verfahren!

Zu jedem Gutachten gehört eine ausführliche und nachvollziehbare Dokumentation.

Auszug aus dem Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 823 Schadensersatzpflicht

(I) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

(II) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.

Voraussetzungen der Haftung [Das Einstehenmüssen für eine Schuld] nach § 823 I BGB

I. Rechtsgutverletzung
Ein Schadensersatzanspruch besteht nur, wenn der Schädiger durch sein Handeln oder Unterlassen [Strafbar kann nicht nur eine bestimmte Handlung sein; jemanden erschießen, schlagen etc.; sondern auch das Unterlassen bzw. Nichtstun. Dies dann, wenn der Täter rechtlich verpflichtet wäre, einzuschreiten, dies aber bewusst unterlässt.] eines der in § 823 I BGB aufgezählten Rechtsgüter verletzt hat.

 

II. Schadenszurechnung

Der Schädiger haftet nur für Schäden, die ihm zugerechnet werden können. Ein Schaden [Ein Schaden ist jeder Nachteil, den jemand durch ein bestimmtes Ereignis an seinem Vermögen oder an seinen sonstigen rechtlich geschützten Rechtsgütern erleidet.] ist dem Schädiger zurechenbar, wenn dieser durch sein Handeln oder Unterlassen eine Ursache für den Schadenseintritt gesetzt hat. Diese Ursache muss im allgemeinen und nach dem regelmäßigen Lauf der Dinge zur Herbeiführung des Schadens geeignet gewesen sein. Der Schädiger hätte also erwarten können, dass der Schaden eintritt. Die Rechtsgutverletzung und die Zurechnung des Schadens allein reichen aber in der Regel noch nicht aus, um für einen Schaden haftbar gemacht zu werden. Die Haftung nach § 823 I BGB erfordert außerdem, dass der Schädiger schuldhaft [Schuld ist die subjektive Vorwerfbarkeit strafbaren Handelns. Unbedingte Voraussetzung zur Strafbarkeit. Jemand, der zwar eine strafbare Handlung verübt hat, aber dies nicht schuldhaft tat, kann nicht bestraft werden. Beispielsweise sind Kinder unter 14 Jahren in Deutschland nicht schuldfähig.] gehandelt hat.

 

Bürgerliches Gesetzbuch § 823 II BGB

I. Schadensersatzpflicht
Wer vorsätzlich oder fahrlässig [Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.] das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatze des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

II.
1. Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt.
2. Ist nach dem Inhalte des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.

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